Fondssparen

Der Anleger hat heute sehr viele Möglichkeiten der Geldanlage. Er muss aus der Vielzahl der Möglichkeiten das für ihn richtige Anlagemodell herausfinden, was nicht immer einfach ist. Denn meist gibt es zu den Vorteilen für eine Geldanlage auch Nachteile, die sorgfältig miteinander aufgewogen werden müssen. Eine der vielen Möglichkeiten ist das Fondssparen. Beim Fondssparen wird in bestimmte Investmentfonds investiert. Die Auswahl ist dementsprechend groß. Fondssparen kann ganz konkret als Altersvorsorge eingesetzt werden. Oder einfach nur zur mittelfristigen- oder auch langfristigen Geldanlage. Die Investmentfonds werden von sogenannten Fonds-Managern geführt. Der Anleger muss also lediglich einen bestimmten Investmentfonds auswählen. Den Rest erledigt dann der Fondsmanager, der sich darum kümmert, dass der Fonds eine entsprechende Rendite erwirtschaftet.

Für den Anleger gibt es mindestens zwei Möglichkeiten, wie er sein Geld im Investmentfonds anlegt. Er kann entweder regelmäßig beispielsweise jeden Monat Anteile kaufen oder er kann einen einmaligen Betrag anlegen. Wenn er sich dafür entscheidet, regelmäßig Anteile zu kaufen, wird er meist monatlich feste Beträge einzahlen, wie in eine Lebensversicherung oder einen Bausparvertrag.

Auf den Fondssparer kommen zusätzliche Kosten zu. Das sind Kosten wie Ausgabeaufschläge und Ordergebühren. Zusätzlich entstehen Kosten für die Verwaltung der Depots und Konten. Hinsichtlich dieser Kosten gibt es große Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Banken, sodass sich ein Vergleich allemal lohnt, bevor der Anleger sich für einen Fonds entscheidet. Fondssparen ist sehr gut für die Altersvorsorge geeignet. Hier es speziell zertifizierte Riester-Fonds, die auch Riester Fondssparplan genannt werden. Der Kunde hat dabei den Vorteil, dass er in den Genuss der staatlichen Förderung kommt.